Die zentrale Aufgabe des Arbeitsprogramms (Hauptzielgröße) besteht darin, für das zum Patent angemeldete Schutz- und Rettungssystem erste, funktionsfähige Prototypen für gangunsichere Fußgänger zu entwickeln, die – gering modifiziert – auch für Geschwindigkeiten bis max. 25 km/h tauglich wären.  
Da es sich hier um die weitaus größte Nutzergruppe handelt, ist mit dessen globaler Anwendung und Vermarktung die schnellste Kompensation der Investitionskosten – darüber hinaus auch umfassende Public Relation für das Gesamt-Konzept – zu erwarten.

Unter dieser technischen und ökonomischen Prämisse sind schon zu Projektbeginn auch die System-Komponenten (Nebenzielgrößen) auf Tauglichkeit zu untersuchen, die für Sturz-Dämpfung aus höherer Geschwindigkeit benötigt werden – mit dem Ziel, Nutzern wie Motorradfahrern, Skiläufern, Reitern, Monteuren u.a. baldmöglichst eine bisher kaum vorstellbare Überlebens-Chance bei einem Sturz zu bieten.

Als primäres, kurzfristig erreichbares Ziel (s.u.) ist die optimale Abstimmung der einzelnen System-Komponenten zu verstehen: Diese werden seit Jahren u.a. für den Automotiv-Bereich in Großserien produziert und sind für unterschiedliche Anwendungen in Kleinserien (z.B. Lawinen-Airbag) bereits modifiziert worden. Produkt-Anfragen für folgende Komponenten wurden in die Wege geleitet:

a) Kaltgas-Generatoren ohne Pyrotechnik ("better airbag") u. Gasdruckbehälter leichtester Bauart (CFK),
b) Protektor-Schalen aus CFK oder vergleichbaren Faserverbund-Werkstoffen,
c) AirPost-Folien, reißfest mit geringstem Volumen-Gewicht,
d) Sensorik zur Ablauf-bezogenen System-Aktivierung und –Steuerung („smart sensors“)
e) Textil-Auswahl zur Modul-Integration in Bekleidung üblicher Konfektionsgrößen

Die aus dem Airbag-Prinzip abgeleiteten Komponenten a) bis c) sind als leicht austauschbare Einheiten (GPAP-Module) in die jeweilige Schutzkleidung zu integrieren. Für die Komponenten d) und e) stehen zahlreiche Anbieter im In- und Ausland zur Verfügung – erste Kontakte wurden bereits geknüpft, um zeitnah mit Forschungs-Beginn aktiviert zu werden.

Die Einsatz-Kriterien geeigneter Komponenten, die für künftige Anwender selbstverständlich akzeptabel sein müssen, wurden bereits formuliert und können nach übereinstimmenden Aussagen kompetenter Ingenieure mit heutiger Technologie in max. 2 Jahren zu serienreifen Produkten entwickelt werden.
Schon im 1. Jahr kann mit dem genannten Forschungsaufwand (€ 2 Mio.) ein Erprobungs-Prototyp einsatzfähig sein, der mit konventionellen, noch pyrotechnisch aktivierbaren Gasgeneratoren nur an Dummies und Stuntmen zu testen ist.

Die nötigen Detail-Informationen incl. erforderlicher Prüf- und Test-Verfahren können im Rahmen einer Präsentation, ggf. unterstützt durch jeweilige Spezialisten, näher erläutert werden.